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KAMMERMUSIKSAAL, STUDIEN- UND VERWALTUNGSZENTRUM, HOTEL IN KRONBERG

+++Infos über den Wettbewerb+++

Die konzeptionelle Idee leitet sich ab aus der Fortführung des schmalen Talraumes am Bahnhof bis zum Schillerpark-Plateau, flankiert durch die beträchtlichen topographischen Höhenunterschiede mit Hangbebauung am Rande des Kronberger Stadtkernes. Drei miteinander im Einklang stehende Gebäudevolumen formen einen inneren Freiraum, der die Wegeverbindung terrassenartig bis in das Naherholungsgebiet des Taunus als neuen Erlebnisraum ergänzt. Dabei sollen reizvolle Blickbeziehungen zur Stadt Kronberg, zum Taunus und zum Maintal geschaffen werden.

Das städtebauliche Grundgerüst bilden die Gebäude Hotel, SVZ und der Kammermusiksaal in ihrer Anordnung zueinander. Wie ein „Dreiklang“ auf unterschiedlichen Niveaus ordnen diese in Form und Kubatur den Stadtraum zwischen Schillerpark und Bahnhofsareal neu und gliedern den Bereich zwischen Bahnhofplatz und Schillerweiher.

Von herausragender Bedeutung ist der Kammermusiksaal mit seiner selbstbewussten Architektur, die an höchster Stelle den Ort markiert und als Orientierung zwischen Altstadt und Landschaft dient. Die Gebäudeform entsteht aus der Idee, ein offenes Gebäude von überregionaler Bedeutung an einem besonderen Ort am Schillerpark auszubilden. Wie eine schwebende „Klangschale“ mit scharfen Kanten aus perforiertem Metall leitet der Kammermusiksaal in den neuen Innenraum zwischen Hotel und SVZ ein.

Das Studien- und Verwaltungszentrumsgebäudes lehnt sich als klarer geometrischer Baukörper an die Hangkante zwischen Kammermusiksaal und Dienstleistungsgebäude an und fängt die steile Böschung zur Schillerwiese ab. Das Wechselspiel aus Verglasung und Natursteinfassade – Taunus Quarzit – erzeugt ein leichtes und zugleich monolithisches Erscheinungsbild. Das Hotelgebäude orientiert sich als 4-geschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss entlang der Bahnhofstraße zum Kammermusiksaal und bildet die südwestliche Raumkante des „Dreiklangs“ zum Innenraum. Die Ordnung der langgestreckten Natursteinfassade – ebenfalls Taunus Quarzit – korrespondiert mit dem SVZ und wird durch helle Betonleibung einzelner Fenster rhythmisiert.

 Wettbewerbsentwurf mit: um_architekt, Dipl.-Ing. Ulrich Manz, Bamberg

 

PLATZIERUNG
2. Platz